Basilikum

Der Basilikum harmoniert besonders gut mit der italienischen Küche und hierbei vor allem mit allen Gerichten, die Tomaten enthalten. Er lässt sich recht einfach anbauen und kann im Winter auf der Fensterbank weiter gepflegt werden.

Bild: tokamuwi / pixelio.de

Aussaat

Basilikum kann ab März in Töpfen oder ab Mitte Mai direkt ins Freiland ausgesät werden. Hierbei ist zu beachten, dass der Basilikum zu den Lichtkeimern gehört und seine Samen daher nur angedrückt, aber nicht mit Erde bedeckt werden dürfen, damit sie genügend Licht bekommen. Zur Keimung benötigen sie eine Temperatur von 18° bis 20°C, daher ist eine helle Fensterbank in der Wohnung zum Vorziehen der Pflanzen gut geeignet. Die Keimdauer beträgt bei den Samen des Basilikum zwei bis drei Wochen. Nachdem sich dann einige kleine Pflanzen entwickelt haben, können diese in einzelne Töpfe oder direkt in den Garten pikiert werden.

Ein Kräutertopf, wie er in den Supermärkten verkauft wird, eignet sich ebenfalls für den eigenen Anbau von Basilikum. In diesem Fall sollte die gekaufte Pflanze jedoch sofort einen größeren Topf bekommen, denn für das weitere Wachstum sind die Töpfe, in denen der Basilikum verkauft wird, zu klein.

Pflanzen und Pflegen

Die aus Samen vorgezogenen Pflanzen können weiterhin in Töpfen auf der Terrasse oder dem Balkon kultiviert werden, ebenso können die einzelnen Pflanzen aber auch in einem Abstand von 20 bis 25 Zentimetern in den Garten ausgepflanzt werden. Basilikum reagiert jedoch sehr empfindlich auf niedrige Temperaturen und verträgt keinen Frost, daher sollten die Pflanzen frühestens Mitte Mai nach draußen. Dort sollten sie einen warmen, sonnigen und windgeschützten Platz bekommen. Gegossen wird der Basilikum regelmäßig, aber nur mäßig, denn zu viel Feuchtigkeit und vor allem Staunässe verträgt er nicht und beginnt dann leicht zu faulen. Aus diesem Grund sollte der Boden, wenn der Basilikum direkt in den Garten gesetzt wird, vor dem Pflanzen gut gelockert werden.

Bild: gänseblümchen / pixelio.de

Vom Basilikum kann bis zum Herbst geerntet werden. Hierbei kann die Erntemenge gesteigert werden, indem immer nur der obere Teil eines Zweigs abgeschnitten wird. Durch diesen Schnitt bilden die Triebe der Pflanze neue Verzweigungen, an denen sich wieder neue Blätter bilden. Am besten schmeckt der Basilikum frisch, deshalb ist es am besten, im Winter eine Pflanze in einem Topf auf der Fensterbank weiter zu kultivieren, um auch in dieser Zeit ernten zu können. Getrocknet oder eingefroren verliert der Basilikum dagegen einen großen Teil seines Aromas.

Schneckenschutz und Vorsorge gegen Krankheiten

Basilikum wird häufig von Schnecken angefressen, daher ist in Gärten, in denen es viele Schnecken gibt, auf den nötigen Schneckenschutz zu achten. Außerdem sollte Basilikum nicht wieder an die gleiche Stelle wie im Vorjahr gepflanzt werden, denn dadurch entstehen leicht Krankheiten.


Samenhaus Müller

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