Schwarzäugige Susanne

Die Schwarzäugige Susanne ist eine beliebte Kletterpflanze zur Begrünung von Zäunen und Hauswänden, denn sie blüht den ganzen Sommer. Sie eignet sich aber auch für die Bepflanzung einer Ampel oder eines Blumenkastens, wo ihre langen Triebe herabhängen.

Bild: Maja Dumat / pixelio.de

Die Schwarzäugige Susanne (Thunbergia alata) erreicht an einem günstigen Standort eine Höhe von bis zu zwei Metern. Hierfür benötigt sie allerdings ein Klettergerüst mit dünnen Stäben, um die sie sich mit ihren Trieben winden kann. Ihre Blütezeit beginnt im Mai und dauert bis zu den ersten Nachtfrösten an. In dieser Zeit bilden sich viele gelbe, orangefarbene, rote oder weiße Blüten, die einen auffälligen schwarzen Punkt in ihrer Mitte haben. Im Handel werden aber oftmals auch Saatgut-Mischungen und Pflanzen mit mehreren Blütenfarben angeboten.

Säen

Die Aussaat der Schwarzäugigen Susanne ist recht einfach und daher aus Kostengründen vor allem dann zu empfehlen, wenn größere Flächen mit ihr begrünt werden sollen. Hierzu legt man zwischen Februar und April jeweils zwei bis drei Samen in kleine Töpfe mit Anzuchterde und bedeckt sie nur leicht. Danach stellt man die Aussaatgefäße auf eine helle Fensterbank und hält die Erde gleichmäßig feucht. Die Samen keimen bei Zimmertemperatur innerhalb von zwei bis drei Wochen. Die Schwarzäugige Susanne fängt sehr schnell zu klettern an und benötigt daher beim Vorziehen in Töpfen schon eine Rankhilfe.

Auspflanzen

Mit dem Auspflanzen in den Garten sollte man bis Mitte Mai warten, denn die Schwarzäugige Susanne stammt ursprünglich aus Afrika und verträgt daher keine Kälte. Für diese Pflanze eignet sich ein sonniger bis halbschattiger und windgeschützter Standort, wo der Boden gut durchlässig ist, damit sich kein Wasser staut. Mehrere Pflanzen benötigen untereinander einen Abstand von 20 bis 30 Zentimetern. Soll die Schwarzäugige Susanne nach oben klettern, ist es sinnvoll, schon vor dem Setzen der Pflanzen ein Klettergerüst aufzustellen, um die Wurzeln später nicht zu beschädigen.

Pflegen

In den Sommermonaten braucht die Schwarzäugige Susanne ausreichend Wasser und etwas Dünger. Ansonsten sind keine besonderen Pflegemaßnahmen erforderlich. Das Entfernen verwelkter Blüten sorgt jedoch dafür, dass sich immer wieder neue Blüten bilden.

Überwintern

Eine Überwinterung der Schwarzäugigen Susanne ist zwar theoretisch möglich, aber nicht ganz einfach, deshalb wird diese Pflanze meist einjährig kultiviert. Soll sie trotzdem überwintert werden, eignet sich hierfür ein heller und kühler Raum. Dort wird sie nur noch sparsam gegossen und nicht mehr gedüngt, damit sie ihre Winterruhe einhalten kann. Ein eventuell nötiger Rückschnitt kann entweder schon beim Einräumen im Herbst oder im zeitigen Frühjahr erfolgen.

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