Johannisbeere

Die Johannisbeere trägt rote, schwarze oder weiße Beeren. Sie bekam ihren Namen vom Heiligen Johannes, denn rund um seinen Namenstag am 24. Juni können oft schon die ersten Beeren geerntet werden.

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Die meisten Johannisbeersorten können durchaus als einzelner Strauch in den Garten gesetzt werden, denn sie befruchten sich selbst. Grundsätzlich fällt die Ernte an Beeren jedoch größer aus, wenn ein zweiter oder dritter Strauch in die Nachbarschaft gepflanzt wird.

Standort und Pflanzen

Die Johannisbeere stellt keine besondere Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit und wächst auf jedem normalen Gartenboden. Sie sollte jedoch an eine möglichst sonnige oder zumindest halbschattige Stelle gepflanzt werden, damit die Früchte eine ausreichende Süße entwickeln. Die beste Zeit zum Pflanzen von Johannisbeersträuchern ist wie bei allen Obstgehölzen der Herbst oder das zeitige Frühjahr, jedoch immer nur an frostfreien Tagen. Johannisbeersträucher werden so tief in die Erde gesetzt, dass ihr Topfballen einige Zentimeter mit Erde bedeckt ist. Dadurch bilden sich aus dem Boden heraus weitere Triebe, die für einen größeren Fruchtertrag sorgen. Etwas Kompost oder Beerendünger, der vor dem Pflanzen in die Gartenerde gemischt wird, versorgt die neuen Pflanzen vor allem in der Anwachsphase mit den nötigen Nährstoffen.

Bild: Peter Smola / pixelio.de

Pflege

Johannisbeersträucher brauchen vor allem in der Zeit, wenn sie ihre Blüten und später die Beeren bilden, ausreichend Wasser. Damit der Boden nicht so schnell austrocknet, kann er mit einer Schicht Rindenmulch abgedeckt werden. Auf diese Weise wird gleichzeitig verhindert, dass unter den Sträuchern Unkraut wuchert, denn rund um die Pflanzen sollte nur sehr vorsichtig, besser aber noch gar nicht gehackt werden, um die Wurzeln, die nah an der Erdoberfläche verlaufen, nicht zu verletzen. Eine jährliche Düngung im Frühling mit Kompost oder Beerendünger sorgt für eine gute Ernte.

Schneiden

Die Johannisbeere braucht einen regelmäßigen Rückschnitt, um viele Früchte zu tragen. Sie sollte daher am besten direkt nach der Ernte ausgelichtet werden, damit sich im folgenden Jahr wieder neue Triebe bilden. Hierbei werden so viele alte Äste entfernt, dass pro Busch nur maximal zehn übrig bleiben. Alle anderen werden direkt über der Erde abgeschnitten. Besonders wichtig ist dieser Rückschnitt bei den schwarzen Johannisbeeren, denn bei ihnen wachsen die meisten Beeren an den noch jungen Trieben.