Tagetes

Tagetes oder Studentenblumen blühen ab Juni bis in den Herbst hinein. Diese Pflanzen werden einerseits als reine Zierpflanzen, andererseits aber auch zur Bekämpfung von Schnecken, Nematoden und anderen Schädlingen verwendet.

Bild: Rolf Handke / pixelio.de

Aussaat

Bei den Tagetes lohnt es sich, mit der Aussaat bereits Anfang des Jahres zu beginnen, damit sie schon im frühen Sommer blühen. Hierzu werden ihre Samen in Anzuchterde gelegt und nur ganz leicht mit Erde bedeckt. Die Töpfe sollten auf einer hellen Fensterbank in einem Raum mit Zimmertemperatur stehen, wo die Erde immer leicht feucht gehalten wird. Innerhalb von ein bis drei Wochen sollten sich die ersten Pflänzchen zeigen. Wenn diese etwa fünf Zentimeter groß geworden sind, werden sie einzeln in kleine Töpfe pikiert und dort bis zum Frühling weiter gepflegt.

Pflanzen

Im Frühling, wenn die Gefahr der Nachtfröste vorüber ist, werden die Tagetes in den Garten ausgepflanzt. Sie sollten einen möglichst sonnigen, zumindest aber halbschattigen Standort bekommen, wo der Boden gleichmäßig feucht, aber nicht zu nass ist. Vor allem junge Pflanzen werden häufig von Schnecken gefressen. In Gärten, in denen es viele Schnecken gibt, ist daher unbedingt für einen Schutz zu sorgen. Manche Gartenbesitzer pflanzen Tagetes aber auch absichtlich als Schneckenfutter rund um ihre Gemüsebeete, um den Salat und andere gefährdete Gemüsesorten zu schützen. Außerdem können Tagetes bei der Bekämpfung von Nematoden, Fadenwürmern und anderen Schadinsekten hilfreich sein.

Bild: Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de

Pflege

Ausreichend Wasser ist für die Tagetes wichtig, in heißen und trockenen Sommern müssen sie daher zusätzlich bewässert werden. Eine regelmäßige Düngung sorgt für ein gesundes Wachstum. Außerdem ist es sinnvoll, verwelkte Blüten zu entfernen, um die weitere Blütenbildung zu fördern.

Tagetes sind nicht winterhart und müssen daher jährlich neu ausgesät werden. Hierzu können jedoch die Samen vorhandener Pflanzen genutzt werden. Sie lassen sich am leichtesten absammeln, indem man die verwelkten Blüten eine Weile trocknen lässt. Durch das Schütteln der trockenen Blüten fallen die Samen heraus und können bis zur nächsten Aussaat in einem kalten und dunklen Raum gelagert werden.

Die Tagetes in der Küche

Einige Sorten der Tagetes eignen sich durchaus als Gewürz und für einen Tee. Hierzu gehören vor allem die Tagetes filifolia, die nach Lakritz duftet, die Tagetes lucida mit einem Anisaroma und die Tagetes tenuifolia, die es in Sorten mit Zitronen- oder Orangenaroma gibt.


Samenhaus Müller

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