Berberitze – Sauerdorn

Die Berberitze oder mit ihrem deutschen Namen Sauerdorn wird in anderen Ländern auch wegen ihrer Beeren angebaut. Hierzulande ist sie jedoch eher als Zier- und Heckenpflanze bekannt.

Bild: Erika Hartmann / pixelio.de

Die Berberitze wird bis zu drei Meter hoch und hat viele Dornen, mit denen sie sich selbst vor Tierverbiss schützt. Durch diese Dornen hält sie aber auch Hunde, Katzen und andere Tiere vom Grundstück fern. Sie blüht ab April oder Mai mit kleinen gelben Blüten, die in Trauben hängen. Ab August reifen die roten Beeren, die bis in den Herbst oder sogar bis in den Winter am Strauch hängen bleiben. Diese Beeren sind bei der Gewöhnlichen Berberitze (Berberis vulgaris) essbar und haben einen leicht säuerlichen Geschmack. Sie können zu Marmelade verarbeitet oder in getrockneter Form einem Müsli zugefügt werden. Als reine Zierpflanze wird die Berberitze gern für eine Hecke verwenden. In dieser Hinsicht ist vor allem die Sorte Berberis thunbergii beliebt.

Bild: Kunibert / pixelio.de

Standort

Die Berberitze gedeiht auf jedem normalen Gartenboden, der gut durchlässig ist, sodass keine Staunässe im Wurzelbereich entsteht. Sie kann an einen sonnigen oder halbschattigen Standort gepflanzt werden. Die beste Zeit zum Pflanzen ist das Frühjahr oder der Herbst. Dann wird der Boden noch einmal gut gelockert, mit etwas Kompost oder Dünger angereichert und die Pflanze genauso tief in die Erde gesetzt, wie sie vorher im Topf gestanden hat. In der folgenden Zeit braucht die Pflanze ausreichend Wasser, damit sie ein umfassendes Wurzelwerk bilden kann. Einer Berberitze macht Luftverschmutzung wenig aus, daher kann sie auch in ein städtisches Gebiet mit viel Verkehr oder in der Nähe eines Industriegebietes gepflanzt werden.

Pflege

Nachdem die Berberitze gut angewachsen ist, kommt sie mit wenig Pflege aus. Damit unter der Pflanze kein Unkraut wächst, das sich wegen der Dornen nur schlecht entfernen lässt, ist es ratsam, eine Schicht Rindenmulch aufzubringen. Diese Mulchschicht sorgt gleichzeitig dafür, dass der Boden einigermaßen feucht bleibt. Ein Rückschnitt ist bei der Berberitze nicht nötig, kann aber im Herbst vorgenommen werden, sollte die Pflanze zu groß geworden sein. Weil die Berberitze aus Mitteleuropa stammt, ist ein Winterschutz ebenfalls nicht erforderlich.


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