Brokkoli

Der Brokkoli ist eine recht anspruchslose Pflanze, die über einen langen Zeitraum angebaut werden kann, um so immer wieder frisches Gemüse zu ernten. Von ihm gibt es aber inzwischen auch Sorten, die an ihren Seitentrieben weitere Köpfe bilden, wenn bei der Ernte nur der Haupttrieb in der Mitte abgeschnitten wird.

Bild: Annamartha / pixelio.de

Das Vorziehen

Broccoli kann ab Februar in Töpfen vorgezogen werden. Seine Samen dürfen nur mit wenig Erde bedeckt werden, die in der folgenden Zeit immer ein wenig feucht bleiben muss, damit die Samen keimen können. Der beste Standort für die Aussaatgefäße ist ein heller, aber nicht zu sonniger Platz. Haben sich schließlich kleine Pflänzchen entwickelt, werden diese einzeln in kleine Töpfe pikiert und darin bis zum Beginn des Frühlings weiter gepflegt.

Vorgezogener Brokkoli kann ab Mai in den Garten ausgepflanzt werden. Bei ihm wie auch bei gekauften Jungpflanzen ist darauf zu achten, dass sie möglichst tief in den Boden gesetzt werden sollten. So bilden sich weitere Wurzeln, die den Pflanzen etwas mehr Standfestigkeit verleihen. Gleichzeitig können die Pflanzen über die zusätzlichen Wurzeln mehr Wasser und Nährstoffe aufnehmen, sodass die Pflege leichter ist. Der Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen und mehreren Reihen sollte jeweils 40 bis 50 Zentimeter betragen. Außerdem braucht Brokkoli einen lockeren Boden, damit sich seine langen Wurzeln gut entwickeln können, und wächst besonders gut auf einem ausreichend kalkhaltigen Boden. Er sollte wie andere Kohlsorten in jedem Jahr einen neuen Platz im Garten bekommen, damit er nicht von Krankheiten und Schädlingen befallen wird.

Die Aussaat im Freiland

Alternativ kann Brokkoli ab April direkt in einem Gemüsebeet im Garten ausgesät werden. Grund zur Eile besteht jedoch nicht, denn eine Aussaat ist bis Mitte Juni möglich. Bei diesem Gemüse ist es aber auch zu empfehlen, in mehreren Etappen zu säen, um fortlaufend ernten zu können. Wird der Brokkoli im Freiland ausgesät, werden am besten je drei Samen in einem Abstand von 40 bis 50 Zentimeter in wenige Millimeter tiefe Rillen gelegt. So kann jeweils die kräftigste Pflanze stehen bleiben und die einzelnen Pflanzen haben von vornherein den richtigen Abstand.

Die Pflege der Broccolipflanzen

Brokkoli benötigt, abgesehen von ausreichend Wasser und eventuell etwas Dünger, nur wenig Pflege. Unkraut sollte jedoch entfernt und das Beet hin und wieder gehackt werden, damit genügend Luft und Wasser an die Wurzeln dringen kann. Beim Gießen ist außerdem darauf zu achten, die Blätter möglichst nicht zu befeuchten.

Ernte und Lagerung

Brokkoli braucht je nach Aussaattermin und Wetterlage etwa drei Monate, bis er geerntet werden kann. Er schmeckt nur so lange, wie sich die vielen kleinen Knospen, die den Kopf bilden, noch nicht geöffnet haben. Bei ihm ist es daher wichtig, rechtzeitig zu ernten. Brokkoli hält sich im Kühlschrank nur begrenzt, lässt sich aber gut einfrieren. Hierzu wird sein Kopf in kleine Röschen zerteilt, die im Anschluss kurz blanchiert, in kaltem Wasser abgeschreckt und sofort eingefroren werden.

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