Buschwindröschen

Das Buschwindröschen bildet in freier Natur große Teppiche mit zahlreichen weißen Blüten. Es findet sich oft in Laubwäldern und entlang der Wege, die von Bäumen gesäumt sind.

Bild: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de

Das Buschwindröschen (Anemone nemorosa) blüht je nach Wetterlage zwischen März und Mai und bildet dabei einen großen Blütenteppich. Es wird etwa 10 bis 20 Zentimeter hoch, ist allerdings nur vom Frühling bis zum Beginn des Sommers zu sehen. Danach zieht es seine Blätter vollständig ein und verschwindet bis zum nächsten Frühjahr unter der Erde.

Standort

Im Garten wächst das Buschwindröschen wie in freier Natur am liebsten unter Obstbäumen, anderen Bäumen oder größeren Gehölzen. Hierbei sollte es sich jedoch um Pflanzen handeln, die im Herbst ihr Laub abwerfen, denn nur so bekommt das Buschwindröschen im Frühling genügend Licht. An allen anderen Stellen im Garten ist ein halbschattiger Standort gut geeignet. Das Buschwindröschen sollte jedoch einen Platz bekommen, wo der Boden nicht bearbeitet wird. Nur so kann es ungestört wachsen und sich weiter ausbreiten. Die Erde sollte gleichmäßig feucht, aber nicht zu nass sein. Ansonsten stellt das Buschwindröschen keine besonderen Ansprüche.

Pflanzen

Das Buschwindröschen wird im Frühling gepflanzt. Es wirkt sehr schön in einer kleinen Gruppe, kann aber auch zur Bepflanzung einer größeren Fläche verwendet werden. Untereinander brauchen die Pflanzen einen Abstand von etwa 20 Zentimetern, sodass pro Quadratmeter etwa 25 Pflanzen benötigt werden.

Pflege

Das Buschwindröschen kommt normalerweise mit der Bodenfeuchte aus und benötigt daher nur in sehr trockenen Zeiten eine zusätzliche Bewässerung. Auch ein besonderer Schutz für den Winter ist nicht erforderlich, denn als heimische Pflanze ist das Buschwindröschen gut winterhart. Das Laub der Bäume sollte als Mulchschicht allerdings ruhig liegen bleiben. Für eine gute Versorgung mit Nährstoffen kann im zeitigen Frühjahr mit etwas Kompost gedüngt werden.

Vermehrung

Das Buschwindröschen bildet unterirdische Ausläufer und breitet sich daher von allein in der Fläche aus. Sollte es sich mit der Zeit zu sehr in andere Bereiche des Gartens ausdehnen, können die Ausläufer einfach abgestochen werden. Durch diese Ausläufer lässt sich das Buschwindröschen auch vermehren.


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