Eukalyptusbaum

Der immergrüne Eukalyptusbaum hat seine Heimat in Australien einschließlich Tasmanien, wo seine Blätter die einzige Nahrungsquelle der Koalabären sind. Hierzulande kann er als Kübelpflanze kultiviert oder in den Garten ausgepflanzt werden, er ist jedoch nicht sonderlich winterhart und eignet sich daher eher für milde Lagen.

Bild: Dieter Schütz / pixelio.de

In Australien wird ein Eukalyptusbaum riesig, hierzulande erreicht er jedoch meist nur eine Höhe von drei bis fünf Metern und eine Breite von bis zu zwei Metern. Er wächst jedoch mit bis zu 50 Zentimetern pro Jahr sehr schnell.  Die typischen langen und sichelförmigen Blätter bilden sich bei einem Eukalyptusbaum erst in späteren Jahren, in jungen Jahren hat er dagegen rundliche Blätter. Die Blütezeit liegt im Frühling, dann bilden sich kleine gelben Blüten, die durch Vögel oder Insekten bestäubt werden. Später bilden sich Kapselfrüchte mit den Samen, die gumnuts genannt werden.

Bild: gnubier / pixelio.de

Standort

Der Eukalyptusbaum benötigt einen möglichst sonnigen Platz und sollte nicht zu windig stehen. In den Garten sollte er am besten im Frühling oder im Sommer gepflanzt werden. Dort sollte der Boden durchlässig sein, damit überschüssiges Regenwasser ungehindert versickern kann und keine Schäden an den Wurzeln verursacht. Zu kalkhaltig sollte die Erde nicht sein, deshalb wird bei Bedarf möglichst nur mit Regenwasser gegossen. Als Kübelpflanze auf der Terrasse sorgt er mit seinem Duft dafür, dass Mücken fernbleiben.

Pflege und Schneiden

Ein Eukalyptusbaum benötigt im Garten nur wenig Pflege. Er muss ab und zu gegossen werden, braucht aber insgesamt nur wenig Wasser. Auch geschnitten werden muss er nicht, bei Bedarf kann er aber ein wenig eingekürzt werden. Die beste Zeit hierfür ist zum Ende des Winters, wenn die Temperaturen allmählich wieder ansteigen. Eine Kübelpflanze ist natürlich etwas pflegeintensiver, sie muss regelmäßig gewässert und auch gedüngt werden, weil sie sich nicht selbst mit Nährstoffen versorgen kann.

Bild: gnubier / pixelio.de

Überwintern

Um einen Eukalyptusbaum direkt in den Garten zu pflanzen, ist der Eucalyptus gunnii am besten geeignet, denn er ist der frostbeständigste aller Eukalyptusbäume und verträgt Temperaturen bis zu -18°C. Sicherheitshalber sollte aber auch er einen Winterschutz bekommen. Hierzu wird eine Schicht Mulch oder Laub auf dem Boden rund um den Stamm verteilt. Ein Vlies, in das die Krone eingewickelt wird, verhindert bei besonders niedrigen Temperaturen und eisigen Winden Frost- und Trockenschäden an den Blättern.

Kübelpflanzen sollten in einem hellen und frostfreien Raum überwintern. Dort werden sie nur sehr sparsam gegossen, sodass der Topfballen nicht austrocknet. Soll die Kübelpflanze auch im Winter draußen bleiben, muss der Kübel zumindest in Noppenfolie oder ein Vlies eingewickelt werden, um den Wurzelbereich der Pflanze zu schützen. Am besten wird er zusätzlich auf eine Styroporplatte gesetzt, um ihn auch von unten gegen die Kälte zu schützen, und an eine windgeschützte Stelle gesetzt.


Palmenmann

Hinterlasse eine Antwort