Jasmin

Den Echten Jasmin (Jasminum officinale) sollte man nicht anderen Pflanzen verwechseln, die unter der Bezeichnung Jasmin angeboten werden. Letztere sind oft gut winterhart und können daher bedenkenlos in den Garten ausgepflanzt werden. Der Echte Jasmin eignet sich dagegen nur bedingt fürs Freiland und sollte als Kübelpflanze unbedingt frostfrei überwintern. Allen Jasminsorten gemeinsam ist jedoch der intensive Duft.

Bild: Sylwia Schreck / pixelio.de

Standort

Jasmin sollte hell und sonnig stehen, aber vor der prallen Mittagssonne geschützt sein. Er braucht einen lockeren und feuchten Boden mit vielen Nährstoffen sowie eine Rankhilfe, an der seine langen Triebe entlanggeleitet werden. Im Garten ausgepflanzt kann er leicht mehrere Meter hoch werden, daher sollte auch das Klettergerüst eine entsprechende Höhe haben.

Pflege

Jasmin wächst sehr schnell und braucht dementsprechend viel Wasser und Nährstoffe. Er sollte daher regelmäßig bewässert und gedüngt werden. Außerdem mag er es, wenn seine Blätter hin und wieder mit Wasser besprüht werden. Zum Umtopfen kann gewöhnliche Blumenerde verwendet werden, die beste Zeit hierfür ist der Frühling. Die Blütezeit des Jasmin beginnt im Juni und kann bis in den Herbst hinein andauern. Seine weißen, sternförmigen Blüten haben einen sehr intensiven Duft und werden daher auch in der Parfümindustrie verwendet.

Bild: A.Steidten / pixelio.de

Schneiden

Einen Jasminum officinale sollte man regelmäßig leicht zurückschneiden, damit er kompakt wächst. Dieser Rückschnitt kann entweder nach der Blüte oder im zeitigen Frühjahr erfolgen. Ist die Pflanze im Laufe der Zeit schon etwas unförmig geworden, kann sie ruhig stark eingekürzt werden, denn sie treibt problemlos wieder aus.

Überwintern

Als Kübelpflanze überwintert der Jasmin am besten in einem hellen Raum, wo die Temperatur bei etwa 10°C liegt. Sehr viel wärmer sollte es dort nicht sein, denn sonst kann es sein, dass sich im folgenden Jahr keine Blüten bilden. Dort wird die Pflanze sehr viel sparsamer als im Sommer gegossen und nicht mehr gedüngt, damit sie ihre Winterruhe einhalten kann. Wurde der Jasmin direkt in den Garten gepflanzt, ist unbedingt ein Winterschutz erforderlich. Dann sollte der Boden rund um den Stamm mit einer dicken Schicht Laub oder mit Reisig abgedeckt werden. In kalten Wintern friert die Pflanze zwar zurück, treibt aber im folgenden Frühjahr aus dem Wurzelstock wieder aus, soweit dieser den Winter gut überstanden hat.


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