Mirabelle

Mirabellen schmecken frisch vom Baum am besten, lassen sich aber auch sehr gut weiter verarbeiten. Sie sind im August reif für die Ernte.

Bild: Janeela / pixelio.de

Mirabellenbäume werden meist auf einem kurzen Stamm veredelt und passen daher auch in etwas kleinere Gärten. Sie werden in der Regel nicht größer als fünf bis sechs Meter und nicht breiter als drei bis vier Meter. Ein besonders beliebte Sorte ist die Mirabelle von Nancy, deren Früchte auf der Sonnenseite rötlich verwaschen sind. Sie ist selbstbefruchtend und benötigt daher keinen zweiten Baum in der Nähe.

Standort

Ein Mirabellenbaum braucht einen möglichst sonnigen Standort, damit die Früchte eine ausreichende Süße entwickeln. Er stellt keine besonderen Ansprüche an den Boden, sollte aber regelmäßig mit etwas Kompost oder Dünger versorgt werden. Die Blüten der Mirabelle bilden sich schon früh im Jahr und können bei Spätfrösten erfrieren. Vor allem in kalten Gegenden ist ein geschützter Standort daher empfehlenswert. Ansonsten ist der Baum aber gut winterhart.

Bild: Carina Döring / pixelio.de

Pflanzen

Wurzelnackte Bäume aus der Baumschule können nur in der laublosen Zeit von Oktober bis April gepflanzt werden und sind daher auch nur in diesen Monaten erhältlich. Eine Pflanze in einem Container kann zwar das ganze Jahr über gepflanzt werden, doch auch in diesem Fall sind die Wintermonate besser geeignet. Vor dem Pflanzen des Baumes sollte der Gartenboden großflächig gut aufgelockert werden, damit der Baum schnell neue Wurzeln schlagen kann. In den folgenden Wochen ist auf eine regelmäßige Bewässerung zu achten, später ist dies jedoch nicht mehr nötig.

Pflegen

Eine Mulchschicht rund um den Mirabellenbaum sorgt dafür, dass der Boden nicht so leicht austrocknet. Damit alle Früchte ausreichend Licht bekommen und eine ansehnliche Größe erreichen, muss der Baum eventuell etwas ausgelichtet werden. Dieser Schnitt wird am besten gleich nach der Ernte vorgenommen.

Ernten

Die Ernte der Mirabellen beginnt im August. Diese Früchte schmecken natürlich frisch am besten, können aber auch eingeweckt oder zu Kuchen, Konfitüre oder Schnaps verarbeitet werden.


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