Stachelbeere

Stachelbeeren gibt es mit grünen, gelben oder roten Früchten und in behaarten oder unbehaarten Sorten. Außerdem unterscheidet man sie nach Sorten, die als Busch wachsen und solchen auf einem Hochstämmchen. Letztere eignen sich besonders gut für einen Kübel auf der Terrasse oder dem Balkon.

Bild: SueSchi / pixelio.de

Stachelbeeren haben normalerweise – wie ihr Name schon sagt – Stacheln. Inzwischen wurden jedoch einige Sorten gezüchtet, die fast dornenlos sind. Auch bei der Anfälligkeit gegen Mehltau konnten die Züchter Erfolge erzielen und bieten daher heutzutage einige weitgehend resistente Sorten an.

Standort

Stachelbeerbüsche sollten zwar hell, aber nicht zu sonnig stehen, denn sonst kann es im Hochsommer dazu kommen, dass die Stachelbeeren verbrennen. Sie wachsen daher am besten zwischen größeren Gehölzen, die ihnen ein wenig Schatten spenden, und kommen mit jeder Art Gartenboden zurecht, so lange sich darin kein Wasser staut. Gepflanzt werden sie entweder im Frühling oder im Herbst. Hierbei ist darauf zu achten, dass sie einige Zentimeter tiefer in die Erde gesetzt werden sollten als sie vorher im Topf gestanden haben. Sollen gleich mehrere Büsche gesetzt werden, ist ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten, damit sich jede Pflanze gut entwickeln kann.

Bild: Petra Bork / pixelio.de

Pflege

Wenn sich die Früchte bilden, müssen die Stachelbeersträucher ausreichend gewässert werden. Hierbei ist es hilfreich, den Boden rund um die Pflanzen zu mulchen, sodass er nicht so schnell austrocknet. Um die Pflanzen für die ganze Saison mit genügend Nährstoffen zu versorgen, wird im Frühling rund um die Sträucher etwas Kompost in den Boden eingearbeitet. Alternativ kann hierfür auch ein Beerendünger oder Hornspäne verwendet werden. Die Ernte der Stachelbeeren beginnt je nach Sorte ab Anfang Juni.

Schneiden

Der erste Rückschnitt der Stachelbeeren erfolgt direkt nach dem Pflanzen. Dann wird der gesamte Busch auf sechs starke Triebe reduziert und die restlichen knapp über dem Boden entfernt. In den nächsten Jahren werden weitere Haupttriebe hinzukommen, mehr als insgesamt zehn sollten es pro Pflanze jedoch nicht sein. Daher werden ab dann jedes Jahr nach der Ernte die jeweils ältesten Äste entfernt, sodass Platz für neue Triebe entsteht und die Pflanze sich laufend verjüngt. Die alten Äste lassen sich anhand ihrer etwas dunkleren Farbe von den neueren Ästen unterscheiden und werden ebenfalls direkt über dem Boden abgeschnitten.