Stachelschweingras

Das Stachelschweingras ähnelt dem Zebragras, denn es hat auf seinen grünen Blättern helle Querstreifen. Im Unterschied zum Zebragras wächst es jedoch sehr aufrecht und sieht dadurch stachelig aus. Wegen seiner Wuchsform eignet sich das Stachelschweingras für kleine Gärten besser als das Zebragras, denn es benötigt in der Fläche etwas weniger Platz. Es kann aber auch in einen Kübel gepflanzt werden.

Bild: Stefan Zerfaß / pixelio.de

Das Stachelschweingras (Miscanthus sinensis Strictus) ist wie das Zebragras (Miscanthus sinensis Zebrinus) eine Unterart des Chinaschilfs. Es findet sich im Handel auch unter dem Namen Zebraschilf und kann mehr als zwei Meter hoch werden. Das Stachelschweingras blüht in Mitteleuropa nur selten, denn um eine Blüte auszubilden, benötigt es über Monate recht hohe Temperaturen. Dann erst bilden sich im September oder Oktober die bräunlichen Blütenrispen, die weit aus dem Blattwerk herausragen.

Standort

Das Stachelschweingras bevorzugt einen sonnigen Platz im Garten, wo sein interessantes Blattwerk gut zur Geltung kommt. Es wächst auf jedem normalen Gartenboden, der ausreichend feucht ist und kann auch in die Nähe eines Teichs gepflanzt werden. Der Boden sollte aber gut durchlässig sein, denn Staunässe verträgt das Stachelschweingras wie viele andere Pflanzen nicht. Sollen gleich mehrere dieser Pflanzen nebeneinander gesetzt werden, werden pro laufenden Meter zwei bis drei Pflanzen benötigt.

Pflege

Abgesehen von der Tatsache, dass das Stachelschweingras recht viel Wasser braucht, ist es ziemlich pflegeleicht und verfügt über eine gute Winterhärte. Nur in kalten Gegenden und natürlich als Kübelpflanze sollte es einen Winterschutz für den Wurzelbereich bekommen. Seine Halme werden im Herbst zwar braun, sehen aber auch dann noch dekorativ aus. Im zeitigen Frühjahr, bevor der neue Austrieb beginnt, wird das Gras bis auf fünf bis zehn Zentimeter zurückgeschnitten. Es treibt aus dem Wurzelstock wieder aus und bildet bald wieder lange Halme. Ein Rückschnitt im Herbst ist dagegen nicht zu empfehlen, denn durch die hohlen Halme dringt Regen und Schnee bis zum Wurzelstock vor und kann diesen schädigen.