Strohblume

Von den verschiedenen Arten der Strohblume findet sich die Garten-Strohblume am häufigsten in den Gärten. Sie eignet sich für Beete und Balkonkästen und lässt sich außerdem sehr gut trocknen, um sie für Gestecke und Trockensträuße zu verwenden.

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Garten-Strohblumen (Helichrysum bracteatum) gibt es in vielen Blütenfarben und Größen. Sie erreichen je nach Sorte eine Höhe zwischen 30 Zentimetern und einem Meter und blühen in der Zeit von Juli bis September. Saatgut für Garten-Strohblumen werden oft als Mischung mit verschiedenen Farben angeboten, mit denen sich eine farbenfrohe Bepflanzung anlegen lässt.

Aussaat

Strohblumen können ab März in Töpfen auf der Fensterbank vorgezogen werden, die Aussaat direkt ins Freiland ist ab Mai möglich. Ihre Samen werden nur leicht mit Erde bedeckt und keimen bei einer Temperatur zwischen 16 und 18°C innerhalb von zwei Wochen. Strohblumen benötigen einen möglichst sonnigen Standort und bevorzugen einen eher trockenen Boden. Mehrere Pflanzen brauchen untereinander einen Abstand von rund 20 Zentimetern, bei einer Aussaat direkt in den Garten muss das Beet daher meist ein wenig ausgedünnt werden, sobald sich die Sämlinge zeigen. Strohblumen werden in der Regel einjährig kultiviert, von den verwelkten Blüten können die Samen jedoch im Herbst abgesammelt werden, um sie für die Aussaat im folgenden Frühling zu nutzen.

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Pflege

Weil Strohblumen am besten auf einem trockenen Boden wachsen, werden sie nur sparsam bewässert. Auch eine Düngung ist nicht erforderlich, denn ein Zuviel an Dünger kann ihnen sogar schaden. Sie sind daher sehr pflegeleicht, nur die verwelkten Blüten sollten regelmäßig entfernt werden, um die Bildung weiterer Blüten zu fördern.

Trocknen

Um die Strohblumen zu trocknen, sollten sie schon geschnitten werden, wenn die Knospen sich gerade zu öffnen beginnen. Sie werden sich während des Trockenvorgangs vollständig öffnen und bleiben so länger haltbar. Danach werden die Blütenstiele am besten einzeln kopfüber in einem kühlen und gut belüfteten Raum aufgehängt. Direkte Sonne sollten sie dort nicht bekommen, denn sonst bleichen sie leicht aus. Sie können weiter verarbeitet werden, wenn ihre Blüten sich wie trockenes Stroh anfühlen. In einem Gesteck oder einem Trockenstrauß halten sie sich sehr lang und bewahren ihre Farbe am besten, wenn sie einen Platz in einem eher dunklen Bereich in der Wohnung bekommen.