Federnelke

Die Federnelke eignet sich besonders gut für einen Steingarten, als Bepflanzung von Trockenmauern und für ähnlich trockene Stellen im Garten. Dort bildet sie bald einen Teppich und blüht in der Zeit von Juni bis August. Ihren Namen bekam diese Pflanze durch die Form ihrer Blütenblätter, die an den Rändern leicht eingeschnitten sind und dadurch an Federn erinnern.

Bild: Marianne Stauber / pixelio.de

Von den Federnelken gibt es viele verschiedene Sorten, deren Blüten weiß, rosa, rot, pink oder mehrfarbig sind. Sie werden etwa 30 Zentimeter hoch und ungefähr genauso breit. Als winterharte Stauden sind die Federnelken mehrjährig und kommen als heimische Pflanzen ohne Winterschutz aus.

Aussaat

Federnelken können von Februar bis Juni in Töpfen oder Anzuchtschalen ausgesät werden. Ihre Samen werden einen Zentimeter mit Erde bedeckt und benötigen bis zur Keimung zwei bis drei Wochen. In dieser Zeit muss die Erde gleichmäßig feucht gehalten werden und die Töpfe sollten auf einer hellen Fensterbank stehen. Nachdem sich die ersten Pflanzen entwickelt haben, werden sie in kleine Blumentöpfe pikiert und zunächst dort weiter gepflegt. Ab April können sie  in den Garten gesetzt werden und benötigen dort untereinander einen Abstand von 30 Zentimetern.

Standort und Pflege

Die Federnelke braucht unbedingt einen Platz, an dem der Boden nicht zu nass ist und das Wasser nach einem Regenschauer zügig abfließen kann. Auch direkte Sonne sollte sie bekommen, ansonsten ist sie aber recht anspruchslos und kommt mit relativ wenig Wasser und Nährstoffen aus. Werden verwelkte Blüten entfernt, kommt es nach dem Schneiden oft zu einer zweiten Blüte. Ansonsten können die Blüten aber auch stehen gelassen werden, damit sich Samen bilden, durch die sich die Federnelken selbst aussäen.

Vermehren

Federnelken können durch eine Teilung oder durch Stecklinge vermehrt werden. Bei der Teilung wird das Polster aus dem Boden genommen und mit einem scharfen Messer durchtrennt, um die beiden Teilstücke separat wieder auszupflanzen. Besser als eine solche Teilung ist allerdings die Vermehrung durch Stecklinge, denn Polster, die sich bereits gebildet haben, werden im Alter immer schöner und blühen immer fleißiger.


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