Frangipani

Die Frangipani kann selbst in einem Kübel bis zu drei Meter hoch werden und bildet im späten Sommer sehr schöne Blüten mit einem guten Duft. Sie ist jedoch etwas empfindlich und daher am besten für einen geschützten Standort auf der Terrasse geeignet.

Bild: schnattin / pixelio.de

Die Frangipani (Plumeria) wird wegen ihres guten Dufts auch unter dem Namen Westindischer Jasmin angeboten. Weitere Bezeichnungen für diese Pflanze sind Wachsblume und Tempelbaum.

Standort

Je größer die Frangipani wird, desto geschützter sollte sie stehen, damit bei Wind ihre Triebe nicht abbrechen. Diese Pflanze bevorzugt einen sehr sonnigen und warmen Standort und verträgt weder Frost noch niedrige Temperaturen. Sobald es im Herbst nachts kälter als 10°C ist, muss sie daher in ihr Winterquartier gebracht werden.

Pflege

Die Frangipani braucht während des Sommers reichlich Wasser. Mit dem Gießen sollte jedoch immer gewartet werden, bis die Topferde an der Oberfläche trocken geworden ist. Zum Düngen reicht ein gewöhnlicher Kübelpflanzendünger, den die Pflanze vom Frühling bis zum Herbst bekommen sollte. Schneiden ist nicht nötig, bei Bedarf kann die Frangipani im Winter aber etwas ausgelichtet werden. Nach der Winterruhe kann sie umgetopft werden. Hierfür reicht gewöhnliche Blumenerde aus, sie sollte jedoch grobe Bestandteile enthalten, damit sich darin kein Wasser staut.

Bild: Sabine Geißler / pixelio.de

Überwintern

Im Herbst verliert die Frangipani ihr Laub und legt dann eine Ruhephase ein. Diese Ruhephase ist sehr wichtig, damit sich auch im nächsten Jahr wieder Blüten bilden. Den Winter muss die Pflanze daher in einem hellen Raum mit einer Temperatur von 10° bis 15°C verbringen. Dort wird sie nur noch ab und zu gegossen und nicht mehr gedüngt. Im Frühling, wenn die Temperaturen auch nachts wieder über 10°C liegen, kann die Frangipani wieder nach draußen gebracht werden und treibt dort bald wieder aus. In der ersten Zeit muss sie aber vor direkter Sonne geschützt und in einen beschatteten Bereich gestellt werden, damit die jungen Blätter nicht verbrennen. Sobald sich der erste Austrieb zeigt, wird sie wieder stärker gegossen.


Palmenmann

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