Herbstanemone

Die Herbstanemone bringt zum Ende des Sommers noch einmal etwas Farbe in den Garten. Diese Pflanze, die mehr als einen Meter hoch und im Laufe der Jahre immer breiter wird, gibt es in Sorten mit gefüllten und ungefüllten Blüten in Farben wie Weiß, Rosa und Rot.

Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

Die Herbstanemone (Anemone hupehensis) ist eine Staude, die im Laufe des Sommers zunächst Blattwerk bildet und ihre Blüten vom Ende des Sommers bis in den Herbst hinein öffnet. Diese sitzen auf langen Stielen, die mehr als einen Meter hoch werden können und sich dadurch auch sehr gut als Schnittblumen eignen. Nach der Blüte stirbt das Laub ab, sodass den Winter über von dieser Pflanze nichts zu sehen ist.

 

Standort und Pflanzen

Eine Herbstanemone wächst am besten an einem halbschattigen Standort, denn bei zu starker Sonneneinstrahlung verbrennen ihre Blätter leicht. Dort sollte der Boden feucht, nährstoffreich und gut durchlässig sein, damit sich im Wurzelbereich kein Wasser stauen kann. Die beste Pflanzzeit ist der Frühling, denn so kann die neue Pflanze bis zum nächsten Winter gut anwachsen. Grundsätzlich kann eine Herbstanemone aber auch noch bis zum Ende des Sommers gepflanzt werden. In diesem Fall ist jedoch ein leichter Winterschutz ratsam, um den Wurzelbereich vor Kälte zu schützen. Hierfür eignet sich eine Schicht Laub, Mulch oder Reisig. Die Herbstanemone breitet sich an einem günstigen Standort gern durch ihre Ausläufer zu den Seiten aus. Beim Pflanzen sollte daher ein wenig Abstand gelassen werden, damit auch später noch genügend Platz bleibt.

Die Pflege der Herbstanemone

Die Herbstanemone benötigt mäßig viel Wasser und wird am besten im Frühling mit etwas Kompost oder einem Dünger aus dem Handel versorgt. Ansonsten braucht sie keine besondere Pflege und kann daher weitestgehend sich selbst überlassen werden. Sind die Blätter im Herbst schließlich verwelkt, kann die gesamte Pflanze bis auf einige Zentimeter über dem Boden zurückgeschnitten werden. Sie treibt im folgenden Frühjahr aus dem Wurzelstock wieder aus und erreicht bis zur Blütezeit wieder die gleiche Höhe wie im Vorjahr. Der Rückschnitt kann zwar auch nach dem Winter erfolgen, das abgestorbene Laub der Herbstanemonen ist jedoch nicht sonderlich attraktiv und wird daher am besten schon im Herbst entfernt. Abgesehen vom ersten Winter sind die Herbstanemonen gut winterhart und benötigen daher keinen besonderen Schutz.

Vermehren

Eine Herbstanemone lässt sich zwar auch durch Samen vermehren, leichter ist es jedoch, im Frühling einen der Wurzelausläufer abzutrennen und ihn am gewünschten Standort wieder einzupflanzen. Außerdem ist im Herbst eine Vermehrung durch Wurzelschnittlinge möglich.


gartengruen-24.de

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