Hibiskus

Den Hibiskus oder Eibisch gibt es in zahlreichen Blütenfarben, als Hochstämmchen sogar mit verschiedenfarbigen Blüten. Bei der Pflege dieser Pflanze ist zwischen dem Garten-Hibiskus (Hibiscus syriacus) und dem Rosen-Eibisch (Hibiscus rosa-sinensis) zu unterscheiden.

Der Garten-Hibiskus wird normalerweise direkt in den Garten gepflanzt, denn er ist gut winterhart. Der Rosen-Eibisch dagegen verträgt keinen Frost und kann daher hierzulande nur als Kübelpflanze verwendet werden. Die Blütezeit beginnt bei beiden Pflanzen im Sommer, dann bilden sich meist täglich neue, sehr große Blüten, die aber nur eine sehr begrenzte Haltbarkeit haben.

Bild: Luise / pixelio.de

Pflege des Garten-Hibiskus

Die beste Zeit zum Pflanzen eines Garten-Hibiskus ist das Frühjahr, denn dann hat der Strauch bis zum Winter genügend Zeit anzuwachsen. Als Standort ist eine sonnige Stelle, wo der Strauch etwas geschützt steht, am besten geeignet. Dort sollte der Boden möglichst locker sein, damit die neue Pflanze leicht Wurzeln schlagen kann. Im Allgemeinen kann der Hibiskus sich selbst mit ausreichend Wasser versorgen, nur während der Blütezeit muss er, wenn es längere Zeit nicht mehr geregnet hat, gegossen werden, denn sonst wirft er schnell seine Knospen ab. Eine Mulchschicht rund um den Stamm sorgt dafür, dass der Wurzelbereich nicht austrocknet.

Schneiden

Beim Hibiskus werden die Blüten immer am einjährigen Holz, also den neuen Trieben gebildet. Er braucht daher im Frühling einen Rückschnitt, durch den sich neue Triebe mit vielen Blüten bilden. Hierzu werden alle Zweige so eingekürzt, dass nur noch zwei bis drei Augen stehen bleiben.

Überwintern des Garten-Hibiskus

Der Garten-Hibiskus ist gut winterhart und benötigt daher im Winter keinen besonderen Schutz. Nur im ersten Winter nach der Pflanzung ist er noch etwas empfindlich, deshalb sollte der Boden rund um den Stamm mit einer Schicht Laub oder Mulch oder mit Reisig abgedeckt werden, um den Wurzelbereich vor der Kälte zu schützen. Ein Hibiskus treibt generell erst spät, das heißt im April oder Mai wieder aus. Dies ist daher kein Grund zur Beunruhigung oder zur Annahme, der Hibiskus wäre im Winter erfroren.

Pflege des Rosen-Eibisch

Bild: Daniela Reiter/ pixelio.de

Auch den Rosen-Eibisch gibt es mit verschiedenen Blütenfarben. Er sollte so sonnig wie möglich stehen, damit sich viele Blüten bilden. Weil er nicht winterhart ist, eignet er sich aber vor allem als Kübelpflanze für Balkon und Terrasse. In einem Kübel kann er sich jedoch nicht selbst mit Wasser und Nährstoffen versorgen, deshalb muss er reichlich gegossen und während der Wachstumsperiode auch gedüngt werden.

Überwintern des Rosen-Eibisch

Der Rosen-Eibisch verträgt keine niedrigen Temperaturen und vor allem keinen Frost und sollte deshalb in sein Winterquartier gebracht werden, wenn die Temperaturen nachts unter 10° C sinken. Zum Überwintern ist ein heller Raum mit einer Temperatur zwischen 10° und 15° C am besten geeignet. Bei diesen relativ niedrigen Temperaturen kann er seine Ruhezeit einhalten und blüht dann im nächsten Sommer um so schöner. Während der Wintermonate braucht der Rosen-Eibisch nur wenig Wasser und sollte nicht gedüngt werden. Im Frühling muss er wieder langsam an das direkte Sonnenlicht gewöhnt werden, hierzu wird der Kübel für die ersten ein bis zwei Wochen zunächst an eine schattige Stelle gesetzt.


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