Kapuzinerkresse

Die Kapuzinerkresse ist durch ihre viele Blüten ein schöner Sommerschmuck für Terrasse und Garten, gleichzeitig aber auch eine Nutzpflanze. Junge Blätter eignen sich als Zutat für einen Salat und die Blüten, die ebenfalls essbar sind, sind eine schöne Dekoration für die Speisen. Ebenso können die unreifen Samen und die Knospen dieser Pflanze ähnlich wie Kapern eingelegt werden.

Bild: Stella / pixelio.de

Die Kapuzinerkresse eignet sich für Kübel und Kästen, wächst aber besonders gut im Freiland, wo sie schnell einen ganzen Teppich bildet oder ein Rankgerüst hinaufklettert. Sie blüht den ganzen Sommer bis zu den ersten Nachtfrösten mit gelben, roten oder orangefarbenen Blüten. Sehr schön sind auch die Sorten, bei denen sich Blüten in verschiedenen Farben bilden. Kapuzinerkresse ist äußerst pflegeleicht und eignet sich daher auch für Gärtner, die sich nicht laufend um ihre Pflanzen kümmern möchten oder können.

Aussäen

Die Kapuzinerkresse kann schon ab April in Töpfen vorgezogen oder ab Mitte bis Ende Mai, wenn keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind, direkt ins Freiland gesät werden. Hierbei werden jeweils zwei bis drei Samen in die Erde gegeben und in zweifacher Samenstärke bedeckt. Die Töpfe werden danach auf eine helle Fensterbank gestellt, wo die Erde immer leicht feucht gehalten wird. Die Samen der Kapuzinerkresse keimen bei einer Temperatur von 18° bis 20°C sehr schnell, sodass sich schon nach einer bis zwei Wochen die ersten Pflanzen zeigen. Sollen sie in den Garten gesetzt werden, ist ein Abstand von etwa 15 Zentimetern vollkommen ausreichend.

Im Garten oder auf der Terrasse sollte die Kapuzinerkresse einen sonnigen bis halbschattigen Platz bekommen. Als Boden ist jeder normale Gartenboden geeignet, er sollte jedoch nicht zu nährstoffreich sein, denn sonst bilden sich viele Blätter, aber nur wenige Blüten. Pflanzen, die im Garten wachsen, brauchen daher nicht gedüngt werden und auch bei der Kübelhaltung kann in der Regel auf einen Dünger verzichtet werden.

Bild: magicpen / pixelio.de

Kapuzinerkresse im Garten

Kapuzinerkresse kann sich im Garten extrem ausbreiten und innerhalb kurzer Zeit große Flächen bedecken. Dadurch unterdrückt es die Bildung von Unkraut. Wenn es aber im Laufe des Sommers zu groß wird, kann es problemlos zurückgeschnitten werden, indem einfach die zu lang gewordenen Triebe eingekürzt oder ganz entfernt werden. An einem Klettergerüst wächst es genauso schnell und erreicht dabei leicht Höhen von mehreren Metern. Auf diese Weise lassen sich ganze Mauern oder auch nicht ganz so schöne Elemente im Garten wie der Komposthaufen begrünen.

Kapuzinerkresse für die Terrasse

Für Kübel und Kästen eignen sich die Sorten der Kapuzinerkresse, die nicht so stark ranken und eher niedrig bleiben am besten. Mit Unterstützung durch ein Rankgerüst erreichen auch sie eine ansehnliche Höhe, ebenso lassen sie sich für eine Hängeampel verwenden, von der ihre langen Ranken herunterhängen.