Koriander

Vom Koriander können sowohl die Blätter wie auch die Samen als Gewürz verwendet werden. Hierzulande sind es meist die Samen, die man erntet, denn die Blätter haben einen recht intensiven Geschmack, der ein wenig gewöhnungsbedürftig ist.

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Säen

Koriandersamen werden schon zu Beginn des Frühlings in Töpfen oder direkt im Garten ausgesät, grundsätzlich ist eine Aussaat direkt ins Freiland jedoch vorzuziehen, denn die Pflanzen bilden schnell lange Wurzeln und lassen sich daher nur schlecht pikieren. Sollen später die Samen geerntet werden, ist es wichtig, den Koriander spätestens im April auszusäen, damit die Pflanzen für ihre Entwicklung, die Blüte und die Bildung von Samen bis zum Herbst ausreichend Zeit haben. Sollen dagegen nur die Blätter geerntet werden, kann die Aussaat auch später erfolgen.

Koriandersamen werden in einem Reihenabstand von 20 bis 30 Zentimetern ausgesät und mit einem bis zwei Zentimeter Erde bedeckt.  Bei ihnen ist während der Keimzeit unbedingt darauf zu achten, dass die Samen und die Erde nicht austrocknen. Wurden die Pflanzen in Töpfen vorgezogen, werden die jungen Pflanzen im Abstand von 10 Zentimetern im Garten ausgepflanzt, wenn später hauptsächlich das Kraut geerntet werden soll. Für eine reichliche Ernte der Samen sollte der Abstand dagegen etwa 20 Zentimeter betragen. Bei der Aussaat direkt in den Garten müssen die Beete daher eventuell ausgedünnt werden, damit jede Pflanze genügend Platz für ihr Wachstum hat.

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Standort

Der Standort für den Koriander ist wiederum davon abhängig, ob Blätter oder Samen geerntet werden sollen. Die besten Blätter wachsen in einem halbschattigen Bereich, für eine große Ernte von Samen ist dagegen ein sonniger Standort am besten geeignet. In beiden Fällen benötigen die Pflanzen jedoch einen lockeren und eher trockenen Boden, der ruhig etwas kalkhaltig sein darf.

Pflege

Der Koriander benötigt, abgesehen von den ersten Wochen nach der Aussaat, nur wenig Wasser und wird daher nur sehr sparsam oder bei entsprechender Witterung gar nicht gegossen. Vollständig austrocknen sollte die Erde in den Beeten jedoch nicht. Die Blütezeit des Korianders beginnt im Juni. Diese Blüten werden unter anderem auch von Bienen bestäubt und entwickeln sich danach zu den runden Samen. Diese Samen können geerntet werden, wenn sie sich hellbraun verfärbt haben. Am einfachsten gelingt dies, indem die Stiele mitsamt der Samen einfach von den Pflanzen abgeschnitten werden, um sie an einem sonnigen Platz trocknen zu lassen. Danach lassen sich die Samen einfach herausschütteln.