Anemone

Anemonen heißen auch Windröschen. Von diesen Stauden gibt es insgesamt rund 150 verschiedene Arten, die sich in ihrem Aussehen und ihrer Größe, aber auch in ihrer Blütezeit stark unterscheiden. Mit den verschiedenen Sorten der Anemonen lässt sich daher das ganze Jahr über ein wenig Farbe in den Garten bringen.

Bild: Jetti Kuhlemann / pixelio.de

Sorten

Die bekanntesten Vertreter der Anemonen sind sicherlich die Buschwindröschen, die Strahlen-Anemonen, die Gartenanemonen und die Herbstanemonen. Die Buschwindröschen bleiben sehr klein und werden gern als Unterpflanzung von größeren Gehölzen genutzt, wo sie schon zeitig im Frühjahr blühen. Sie breiten sich in der Fläche aus und bilden so nach einiger Zeit ganze Blütenteppiche. Eine recht ähnliche Blüte hat das Große Windröschen (Anemone sylvestris), das jedoch mit bis zu 40 oder 50 Zentimetern sehr viel höher wird und erst im April oder Mai blüht. Seine Blüten ragen durch die langen Stiele weit aus dem Blattwerk heraus und wirken daher vor allem auf Wiesen oder zwischen Gräsern sehr attraktiv.

Auch die Strahlen-Anemonen (Anemone blanda) blühen schon recht früh und sind inzwischen in vielen Blütenfarben erhältlich. Sie sind auch unter dem Namen Balkan-Windröschen bekannt und werden bis zu 25 Zentimeter hoch. Etwa die gleiche Höhe erreichen die Gartenanemonen oder Kronen-Anemonen (Anemone coronaria), die in der Zeit von April bis Mai ihre Blüten öffnen. Sie stammen jedoch aus den Ländern rund um das Mittelmeer und sind daher nicht so winterhart wie andere Anemonensorten. Ihre Knollen sollten im Herbst vorsichtshalber aus dem Boden genommen und bis zum Frühling eingelagert werden.

Bild: Luise / pixelio.de

Erst im Herbst blühen dagegen die Herbstanemonen (Anemone hupehensis), die mehr als einen Meter hoch werden und sich an einem geeigneten Standort auch gern zu den Seiten ausbreiten. Zu dieser Gattung zählen auch die Japan-Anemonen, die von Gärtnern aus verschiedenen Anemonenarten gekreuzt wurden und in vielen sehr schönen Farben angeboten werden.

Die Pflege der Anemonen

Die verschiedenen Anemonenarten unterscheiden sich ein wenig in ihren Ansprüchen an den Standort und die Pflege. Generell gedeihen Anemonen aber am besten an einem halbschattigen Standort, wo sie ein wenig vor der prallen Mittagssonne geschützt sind. Sie brauchen mäßig viel Wasser, etwas Dünger und sind ansonsten sehr pflegeleicht. Ein Rückschnitt erfolgt bei den Anemonen immer nach der Blüte, wenn das Laub verwelkt und vertrocknet ist. Ab diesem Zeitpunkt bis zum nächsten Austrieb ist daher von den Pflanzen überirdisch nichts mehr zu sehen.


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