Weintraube

Weinreben gehören zu den Pflanzen, die den sonnigsten und geschütztesten Platz im Garten bekommen sollten, denn nur dort ist mit einer guten Ernte zu rechnen. In Gegenden, die nicht zu den typischen Weinanbaugebieten gehören, kann aber zusätzlich auch noch eine der Sorten gewählt werden, die sich für etwas rauere Lagen eignen.

Bild: Manuela Krause / pixelio.de

Standort

Für Rebstöcke ist im privaten Bereich eine hohe Mauer oder eine Hauswand in Südrichtung gut geeignet, denn auf diese Weise bekommen die Trauben die nötige Sonne und Wärme um gut auszureifen. Dort wird ein Spalier oder auch nur einfache Drähte oder Seile befestigt, an denen die langen Ranken später festgebunden werden. Diese Kletterhilfe sollte für eine einzelne Pflanze eine Höhe und Breite von jeweils drei Metern haben und bei mehreren Rebstöcken entsprechend breiter sein, damit sich jede Pflanze ungehindert entwickeln kann und alle Trauben genügend Sonne bekommen. Zwei bis drei Meter Abstand reicht zwischen zwei Rebstöcken aber in der Regel aus.

Bild: s.media / pixelio.de

Pflanzen

Die beste Zeit zum Pflanzen von Weinstöcken sind die Monate von Oktober bis April, allerdings nur dann, wenn der Boden nicht gefroren ist und auch die Lufttemperatur über dem Gefrierpunkt liegt. Beim Pflanzen ist darauf zu achten, dass die Veredelungsstelle der Rebstöcke über der Erdoberfläche verbleiben muss. Bei Pflanzen, die in einem Topf gekauft wurden, sollte die Oberfläche des Topfballens daher nach dem Pflanzen mit dem Gartenboden abschließen. Werden die Weinstöcke an eine Mauer gepflanzt, ist ein Abstand von etwa 50 Zentimetern zwischen den Pflanzen und dem Mauerwerk einzuhalten, damit sich die Wurzeln ungehindert in alle Richtungen ausbreiten können. Nach dem Setzen der Rebstöcke und auch in den folgenden Wochen müssen diese regelmäßig bewässert werden, bis sie gut angewachsen sind und sich dann selbst versorgen können.

Schneiden

Rebstöcke tragen ihre Früchte immer an den neuen Trieben und müssen daher jährlich zurückgeschnitten werden. Daher werden alle Seitentriebe, die vom Haupttrieb ausgehen, zwischen dem zweiten und dritten Auge eingekürzt. Dieser Rückschnitt wird zu Beginn des Jahres, am besten schon im Februar vorgenommen, denn später kommt es leicht zum Ausbluten der Pflanzen.


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