Alstroemeria

Die Alstroemeria ist auch unter dem Namen Inkalilie bekannt. Sie blüht ab Juni den gesamten Sommer und wird deshalb gern als Kübelpflanze für die Terrasse genutzt. Ebenso gut eignet sie sich jedoch für die Beete. Als rhizombildende Staude übersteht sie selbst Zeiten mit weniger Niederschlag und sprießt in jedem Frühjahr wieder aus dem Boden. In einer kleinen Gruppe gepflanzt, entsteht in einem Beet unter günstigen Bedingungen ein richtiges Blütenmeer.

Bild: chocolat01 / pixelio.de

Die Inkalilie verleiht dem Balkon, der Terrasse oder den Blumenbeeten ein leicht exotisches Flair. Sie wird je nach Sorte zwischen 30 Zentimeter und mehr als einen Meter hoch und ist inzwischen in vielen schönen Farben und mit feinen Strichen oder Punkten auf den Blütenblättern erhältlich. Besonders attraktiv sind die mehrfarbigen Züchtungen mit beispielsweise gelb-roten Blüten. Aufgrund ihrer guten Haltbarkeit sind die Blüten der Alstroemeria auch als Schnittblumen für die Vase beliebt.

 

Pflanzen

Die Alstromeria wird in vielen Gärtnereien als Topfpflanze angeboten. Wer sie in den Garten auspflanzen möchte, kann jedoch auch Rhizome kaufen. Bei Letzteren ist zu beachten, dass die Pflanzlöcher etwa doppelt so tief sein sollten, wie die Rhizome groß sind. Ein guter Zeitpunkt zum Auspflanzen von Rhizomen ist der April oder der Mai. Sollte es nach dem Setzen noch zu Nachtfrösten kommen, ist es ratsam, die Pflanzstellen mit einem isolierenden Material abzudecken.

Standort

Die Inkalilie sollte einen möglichst sonnigen und vor Wind geschützten Platz bekommen. Sie bevorzugt einen sauren Boden, der nur wenig Kalk enthält. Gute Nachbarn sind daher Azaleen, Rhododendren und Hortensien, die ebenfalls in einem sauren Boden am besten gedeihen. Wichtig ist außerdem ein durchlässiger Boden beziehungsweise ein Substrat, das durch eine Beimischung von Drainagematerial wie einem Granulat oder etwas Kies locker bleibt, damit sich im Wurzelbereich kein Wasser staut. Wird die Alstroemeria in ein Beet gepflanzt, sollte der Standort möglichst sorgfältig ausgewählt werden, denn ein späteres Umpflanzen verträgt sie nur schlecht.

Pflege

Regelmäßiges Gießen und Düngen sorgt bei der Alstroemeria dafür, dass sich immer wieder neue Blütenstiele bilden. Die Blütenbildung wird außerdem durch das Herausziehen verwelkter Blütenstängel angeregt. Für die Düngung eignet sich bei einer Kübelpflanze ein Flüssigdünger und bei einem ausgepflanzten Exemplar Kompost.

Überwinterung

Weil die Alstroemeria mit Ausnahme einiger weniger Sorten nicht frosthart ist, benötigt sie im Beet einen Winterschutz aus beispielsweise einer dicken Schicht Mulch, Laub oder Reisig. Diese Abdeckung schützt die Rhizome im Boden vor der Kälte. Die überirdischen Teile sterben im Herbst ohnehin ab. Als Kübelpflanze kann die Inkalilie in einem kühlen Raum mit einer Temperatur von etwa 10 bis 15 °C überwintern. Da nur die Rhizome überdauern, spielt es keine Rolle, ob der Raum hell oder dunkel ist.

Aussaat

Eine Aussaat der Alstroemeria ist in Töpfen auf der Fensterbank möglich. Sie kann im Herbst oder ab Februar erfolgen. Die Samen benötigen allerdings in vielen Fällen Monate, bis sie keimen und sich schließlich das erste überirdische Wachstum zeigt. Eine Aussaat ist deshalb nur für sehr geduldige Hobbygärtner zu empfehlen.

Vermehrung

Vermehren lässt sich die Inkalilie durch das Teilen der Rhizome. Der beste Termin hierfür ist das zeitige Frühjahr.

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